Bioimpedanzanalysen von Profis für Profis
Suche

Die Bioimpedanzanalyse als Erfolgsmotor in der Praxis Teil 1

Das Analyseprotokoll der phasensensitiven BodyExplorer Messung liefert Ihnen eine Vielzahl an Informationen. Nicht immer ist es leicht, diese Informationen in einen schlüssigen Kontext zu setzen und die BIA‐Werte zu interpretieren. Schließlich sollen aus den BIA ‐ Ergebnissen sinnvolle Handlungsoptionen
abgeleitet werden, um Ihre Klienten zu ihren Zielen zu führen.

In der hiermit startenden Serie von Blogbeiträgen will ich Ihnen deshalb Möglichkeiten zeigen, die BIA so einzusetzen, dass

  • Ihre Klienten messbare Erfolge erzielen
  • Sie Ihre Klienten auf dem Weg zu Lebensstilveränderungen individuell und effizient steuern und unterstützen können
  • Ihre Leistung sich auch wirtschaftlich rechnet

Die professionelle Arbeit mit den BIA‐Auswertungen beinhaltet mehr als nur die Beurteilung einzelner Körperkompartimente im Vergleich zu den Normwerten. Der strategische und kundenzentrierte Einsatz dieses wertvollen Screening‐Verfahrens beginnt bereits vor Durchführung der ersten Messung mit
folgenden Überlegungen und Planungen:

  1. Welchen Klienten soll die BIA‐Messung unter welchen Rahmenbedingungen angeboten
    werden / Kundensegmentierung?
  2. Welche zusätzlichen Informationen sind hilfreich zur umfassenden biomedizinischen
    Standortbestimmung / Anamnese, weitere Messverfahren?
  3. Welche Motivations‐ und Compliance‐Maßnahmen können Beratung und Coaching
    unterstützen / Ernährungsprotokoll, Aktivitätssensor?
  4. Wie kommt der BIA‐Erfolgsmotor auch kommerziell auf Hochtouren?

Es lohnt sich, Ihre strategische Planung schriftlich zu formulieren, um immer wieder darauf zugreifen zu können und, wenn nötig, neue Erkenntnisse zu integrieren. Auch Ihr Team sollte hier eingebunden werden.

  1. Kundengruppen und Kundensegmentierung

Wenn Sie jetzt mit sehr heterogenen Kundengruppen arbeiten, so lohnt es sich, eine Kundensegmentierung vorzunehmen, um für jede Gruppe die idealen Rahmenbedingungen und Prioritäten der Auswertung festzulegen. Generell sollten Sie sich entscheiden, ob Sie die Zusammenarbeit mit einer Krankenkasse
suchen. Eine Abrechnung nach §20 SGB V erfordert einen gewissen administrativen Aufwand sowie vorgegebene Weiterbildungen.

Die Vorgehensweise bei der Kundensegmentierung hängt auch davon ab, wo Sie im Moment mit Ihrem Unternehmen oder Ihrer freiberuflichen Tätigkeit stehen. Haben Sie bereits ein klares Kompetenzprofil und ein Angebot, das dem genau entspricht und suchen dafür die idealen Zielgruppe(n)? Haben Sie eine oder
mehrere Zielgruppen im Blick oder bereits als Kunden und möchten dafür ein Angebot entwickeln oder zielgruppengerecht optimieren? Oder stehen Sie noch ganz am Anfang und sowohl Angebot wie Zielgruppen sind noch nicht klar definiert?

Beispiele für die Zielgruppensegmentierung sind:

  • Personen mit moderatem Übergewicht, die abnehmen wollen und eine hohe intrinsische Motivation mitbringen
  • Personen mit starkem Übergewicht, Stoffwechselstörungen oder/und Adipositas, die größere Gewichtsverluste anstreben und vielleicht eine Beteiligung der Krankenkasse (§ 20) wünschen
  • Freizeitsportler, die ihre Leistung verbessern wollen ‐ Leistungssportler in der Wettkampfvorbereitung
  • Gesundheitsbewusste Menschen, die fitter und vitaler werden möchten und sich eine definiertere Figur wünschen
  • Senioren, die Stabilität (Sturzprophylaxe) und eine höhere Lebensqualität suchen

Hinzu kommen Unternehmen, die geeignete Partner für die betriebliche Gesundheitsförderung brauchen und Kooperationspartner zum Beispiel aus den Bereichen Wellnesshotels oder Golf‐Clubs. Motive, Ziele und persönliche Ressourcen dieser Zielgruppen sind unterschiedlich, so dass individuelle Marketing‐, Beratungs‐ und Coaching‐Konzepte erforderlich sind. Dabei sollte die Zielgruppe zu Ihren Kernkompetenzen und Ihrem Leistungsspektrum passen. Das kann in der Konsequenz zu einer Selektion der für Sie idealen Zielgruppe(n) führen. Aber bereits Goethe wusste: „Wer allen etwas geben will, wird keinem etwas geben“. Eine Alternative ist die Kooperation mit Partnern, die ergänzende Kompetenzen anbieten. Zu dieser Lösung werden wir allen Juwell Kunden in Kürze mit Vita‐Pad® eine einzigartige Vernetzungs‐Plattform anbieten. Als Abonnent meines Newsletters bleiben Sie immer aktuell informiert und erfahren sofort, wenn die Vita‐ Pad® Plattform zur Verfügung steht.

Die grundsätzlichen Fragen zur Positionierung mit darauf abgestimmter Kundensegmentierung werden auch in den Lehrgängen der Juwell Akademie im Rahmen des Marketing‐Moduls behandelt.

Im zweiten Teil der Blogserie erfahren Sie, mit welchen Informationen Sie die „biomedizinische Standortbestimmung“ Ihres Klienten abrunden können.

Keine Kommentare vorhanden

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *
Sie können diese HTML-Tags und Attribute <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> nützen.

Top