Bioimpedanzanalysen von Profis für Profis
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Die BIA als Erfolgsmotor in der Praxis Teil 3

In den ersten beiden Teilen meiner Blogserie haben Sie erfahren, wie wichtig die Kundensegmentierung zur Einbettung der Bodyexplorer BIA‐Analyse in Ihr passgenaues Angebot ist und welche Rolle die Anamnese bei der biomedizinischen Standortbestimmung spielt. Im Teil 3 lesen Sie, welche Motivationshilfen Ihren Kunden vom Start bis zur Zielgeraden zusätzlich unterstützen können.

Wenn Sie mit Ihrem Klienten die Ziele und Zwischenziele für die angestrebte Lebensstilveränderung formulieren, denken Sie daran, dass das Ende jeder Etappe durch die Körperstrukturanyse markiert ist. So können Sie den Fortschritt in der Veränderung von Körperzusammensetzung, Ernährungsindex und Zellvitalität auch dokumentieren und so neue Motivation erzeugen.

Das Ernährungsprotokoll

Sie werden immer wieder Klienten haben, wo es eine Diskrepanz gibt zwischen der persönlichen Bewertung der eigenen Ernährung und den Messergebnissen aus der Bioimpedanzanalyse. Wenn also zum Beispiel trotz vermeintlich gesunder Ernährungsweise der Ernährungsindex niedrig und der ECM/BCM‐Index erhöht ist. Verbraucher haben heute einfachen Zugang zu einer Vielzahl von sich teilweise widersprechenden Informationen darüber, was „gesunde“ Ernährung ausmachen sollte. Nicht jede Ernährungsform versorgt jedoch den Körper mit allen Makro‐ und Mikronährstoffen in einem ausgewogenen Verhältnis.

Bei veganer Ernährungsweise und nachgewiesenen Nahrungsmittelunverträglichkeiten ist viel Ernährungswissen notwendig, um den Körper mit allen essenziellen Bausteinen zu versorgen. Ein über sieben Tage geführtes Ernährungsprotokoll schafft hier schnell Klarheit. Das Ernährungsprotokoll kann auf Papier, online oder über eine App geführt werden. Wichtig ist neben der Erfassung der Nahrungsmittel, auch die Esssituation, der Ort, die Uhrzeit und der Grund für die Mahlzeit. Diese Zusatzinformationen sind ebenso wichtig wie die Dokumentation der aufgenommenen Kalorien und Nährstoffe. Sehr häufig ist die Motivation, etwas zu essen, nicht der Hunger, sondern die Gelegenheit (Essen to go), der Stress oder es sind einfach nicht hinterfragte Gewohnheiten.

Das Ernährungstagebuch sollte auf jeden Fall vor dem Start einer Ernährungsumstellung geführt werden. Bei einer Ernährungsumstellung, unabhängig von der individuellen Zielsetzung, ist es am erfolgversprechendsten, soviel wie nötig und so wenig wie möglich zu verändern. Ernährungsweisen, die den persönlichen Genussvorstellungen zu stark widersprechen, werden auf Dauer nicht durchgehalten und verursachen Ernährungsfrust und Stress. Beides ist zur Zielerreichung, insbesondere bei der Gewichtsreduktion, nicht förderlich.

Aktivitätssensoren und Bewegungshelfer

Ein Aktivitätssensor, der die täglichen Bewegungseinheiten zuverlässig misst und aufzeichnet, vielleicht in Verbindung mit einer App für das Smartphone, kann ein Katalysator für bisher eher unbewegte Menschen sein. Das Messen und Vergleichen des Bewegungspensums mit anderen Teilnehmern einer Gruppe motiviert, stachelt vielleicht den Ehrgeiz an und kann so die Bewegungsfreude fördern.

Wichtig ist, dass der Sensor nicht nur Schritte zählt, sondern auch mehrdimensionale Bewegungen, wie Treppensteigen oder Radfahren erfasst. Bei dem großen Geräteangebot wird Ihr Klient gerne Ihre Empfehlung für einen Sensor annehmen, in dessen Gebrauch Sie ihn einweisen sollten. Je nachdem wie Ihr Geschäftsmodell aufgebaut ist, bieten sich auch Verkauf oder Vermietung hochwertiger Geräte an.

Nicht jeder Kunde wird auf Dauer ein ambitioniertes Trainingsprogramm durchhalten oder überhaupt ein Sportprogramm beginnen. Für diese Klienten gilt ganz besonders, dass bereits mehr Bewegung im Alltag den Stoffwechsel anregt, die Gewichtsreduktion fördert oder bei älteren Menschen die Körperstabilität erhöht und die Sturzgefahr vermindert. Eine Reihe von kleinen Helfern können die Umsetzung von „Mehr Bewegung im Alltag“ unterstützen. Bewährt habe sich Vibrationshanteln, Smoveys, Bänder oder einfache Koordinationshilfen.

Im demnächst startenden Quadros‐Coaching Schulungsprogramm der Juwell Akademie erfahren Sie im Detail, wie Sie die Motivation und Compliance Ihrer Klienten fördern können. Wir stellen Ihnen konkrete Hilfen zur Verfügung und unsere Experten beraten zu Fragen aus der Praxis oder geben aus ihrer eigenen Erfahrung Empfehlungen zu Geräten und Anwendungen, die die Bewegungsfreude fördern.

Für Sie als Leser meines Blogs stelle ich exklusiv das Vita‐Pad Ernährungsprotokoll als PDf zur Verfügung. Bitte fordern Sie Ihr Exemplar unter dem Stichwort „Ernährungsprotokoll“ über das Kontaktformular an.

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